Kinder zum Olymp!
2010-04-20 19:33 von Torsten Buncher
Bei der zweiten Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb "Kinder zum Olymp!" erreichten wir wiederum die Endrunde.
Die Bildungsinitiative KINDER ZUM OLYMP! ist ein Projekt der Kulturstiftung der Länder.
Nachdem bei der ersten Teilnahme ein Projekt mit dem Museum Junkerhaus im Mittelpunkt stand, ist es in diesem Jahr das Engel-Projekt , das in der Zusammenarbeit mit der Anne-Frank-Schule, dem Hexenbürgermeisterhaus und vielen KünstlerInnen entstand.
Frau Beermann und Frau Christ waren in der Zusammenarbeit mit Jürgen Scheffler, dem Lemgoer Museumsleiter, verantwortlich für die Südschule. Das Projekt startet in der Rubrik Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte.
Von den insgesamt knapp 700 Anmeldungen haben 433 die Endrunde erreicht und verteilen sich wie folgt auf die Sparten: Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte: 124, Literatur: 24, Film und Neue Medien: 47, Musik: 50, Musiktheater: 61, Tanz: 30, Theater: 50.
Pro Sparte werden vier Preise vergeben – jeweils einer für Klasse 1-4, 5-9, 10-13 und altersübergreifende Projekte.
47 Sonderpreisbewerbungen sind in der Endrunde.
Über den Ausgang des Wettbewerbs werden wir Sie nach der Jurysitzung in Kenntnis setzen.
Die Engelausstellung mit Beteiligung der Südschule ist nun schon fast Tradition in der Adventszeit und angemeldete Bildungspartnerschaft in NRW.
Die Initiative „Bildungspartner NRW – Museum und Schule" stärkt die Zusammenarbeit von Museen und Schulen, weil Schülerinnen und Schüler von den Vorteilen einer Kooperation profitieren. Veranstaltungen am Lernort Museum können den Unterricht in der Schule ideal ergänzen. Der Bundesverband Museumspädagogik e.V. hält in seinen Grundsatzpapieren dazu fest: "Museen bergen ein hohes Potenzial für individuelles, gezieltes, aber auch informelles Lernen und für kreatives, innovatives und sozial verantwortliches Handeln."
Die Qualitätsanalyse NRW nennt die regelmäßige Nutzung außerschulischer Lernorte für den Unterricht als ein Kriterium für gute Schulen. Lehrerinnen und Lehrer, die Museen in ihre Unterrichtsplanung einbeziehen und die dort vorhandenen fachlichen Kompetenzen nutzen, erhöhen die Motivation und verbessern die individuellen Lernmöglichkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler.
Museum und Schule werden zu starken Partnern, wenn beide Seiten die Chancen erkennen, die eine dauerhafte, verbindliche Kooperation mit sich bringt. Die Initiative „Bildungspartner NRW – Museum und Schule" lädt beide Seiten dazu ein, aufeinander zuzugehen und gemeinsame Standards der Zusammenarbeit zu verabreden. Museen werden als Bildungspartner der Schulen sichtbar. Schulen erfahren, wie sie die Zusammenarbeit mit Museen effektiv gestalten. Lehrkräfte erhalten Hilfestellungen dabei, die Angebote des Kooperationspartners in Lehrpläne und Medienkonzepte zu integrieren.
In einer gemeinsamen Erklärung hat die nordrhein-westfälische Landesregierung zusammen mit den Kommunalen Spitzenverbänden Städtetag NRW, Städte- und Gemeindebund NRW und Landkreistag NRW die Initiative „Bildungspartner NRW – Museum und Schule" vereinbart, bestehende Kooperationen zu stärken, neue Impulse zu geben und innovative Aktionsmodelle zu entwickeln. (w w w.museum.schulministerium.nrw.de/museumundschule/initiative/)

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