Musik öffnet Herzen und Geldbeutel

2010-02-15 08:00 von Torsten Buncher

Gelungenes Benefiz-Konzert für Haiti in der Südschule

Schülerin am Klavier Foto: Hergemöller
Schülerin am Klavier Foto: Hergemöller

Lemgo. Auch vier Wochen nach dem Erdbeben ist die Not der Menschen auf Haiti riesengroß. Wie Zahnrädchen hatten viele, viele Menschen und Vereine aus der Lemgoer Südstadt in den vergangenen Wochen zusammengearbeitet, um am Freitagabend die Idee eines Benefiz-Konzerts für die Opfer der Katastrophe in die Tat umzusetzen.


Mehr als 300 Gäste waren in der Südschule erschienen, um ihr Quäntchen zur Hilfe beizutragen. Dafür wurden sie mit einem abwechslungsreichen Programm zahlreicher regionaler Künstler belohnt. Der Lemgoer Bäckermeister Werner Schnüll, dessen Sohn Volker mit seiner Frau auf Haiti Missionsarbeit leistet, brachte unter anderem erschütternde Fotos von dessen unmittelbaren Eindrücken vor Ort mit, die sichtlich betroffen machten.


So vielfältig wie die aktiven Helfer war auch das Musikprogramm: Internationale Lieder vom Chor "La Musica" wechselten sich ab mit russischer und türkischer Folklore von Lidia Mumber und Natalia Gaponeko sowie Hamza Turan. Die neunjährige Natalie Janzen steuerte ergreifend Klassik am Klavier bei. Jörg Brüggensmeier spielte für den guten Zweck erstmals vor Publikum Gitarre und sang Dylan-Songs. Die "Blockhausband" mit Norbert Hofmann, Jörg Nötzel und Stephan Westerdick sowie die drei "Zweibeiden" Steffen Hofmann, Michael Habich und Chris Beuther ließen es mit Folk und Blues grooven.
Yvonne Teichgräber erzeugte mit ihrer tollen Stimme wohlige Gänsehaut, virtuos auf der Gitarre begleitet von Jens Hausmann. Waldemar, Jury und Andreas rockten auf russisch in ihrer Formation "A-Speed", bevor Lea & Ray wieder einmal a cappella beeindruckten. Zum Schluss griff Südschulleiter Torsten Buncher zur Bluesharp, um mit Berthold Halbwachs als "Mister Blues" um die Spendenfreudigkeit des Publikums zu spielen.


Dies ließ sich nicht lumpen - und so kamen insgesamt 2200 Euro für den guten Zweck zusammen. Die gingen direkt an die beiden Organisationen "Unsere kleinen Brüder und Schwestern" und die "Deutsche Missionsgesellschaft".(sh)

 

Quelle: Lippische Landeszeitung vom 15.02.2010

Zurück

Einen Kommentar schreiben

*
*
Bitte rechnen Sie 2 plus 3.*