Neue Verbindungen rund ums Kind

2008-02-08 19:30 von Torsten Buncher

Lemgoer Initiative will Familien besser unterstützen

Damit nicht alles ins Rutschen kommt:Stefanie Delker, Torsten Buncher und Ilona Kreiling -von links- von der"Lemgoer Initiative für Familien" wollen Eltern schnell weiter helfen.
Damit nicht alles ins Rutschen kommt:Stefanie Delker, Torsten Buncher und Ilona Kreiling -von links- von der"Lemgoer Initiative für Familien" wollen Eltern schnell weiter helfen.

Lemgo (te). Schulen, Kindertagesstätten und andere Institutionen, die sich mit Kindern und Familie beschäftigen, haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen, um Eltern schneller bei Problemen zur Seite zu stehen. Die "Lemgoer Initiative für Familien" (Liff) will mehr Durchblick bei der Angebotsvielfalt schaffen.

Die Entwicklung der Kinder aber auch Scheidungsprobleme, Finanzsorgen und immer wieder die Frage: "An wen kann ich mich wenden...?", begegnen Stefanie Delker vom Kindergarten Rampendahl und Ilona Kreiling vom Kindergarten St. Johann im Alltag. "Immer mehr Eltern fragen nach Hilfe, aber alles wissen wir auch nicht", schildert Ilona Kreiling. Deshalb entstand die Idee, verschiedene Institutionen an einen Tisch zu holen.
Ein Treffen mit Aha-Effekt, denn es stellte sich heraus, dass man insgesamt voneinander noch viel zu wenig wusste. "Liff" entstand, um diese Informationsmängel zu beheben und damit fragenden Eltern schneller sagen zu können, wer bei ihrem Problem am besten weiterhelfen kann.

 

Schnelle Hilfe bei Fragen der Eltern

"Wir wollen dabei keine Empfehlungen abgeben, sondern nur aufzeigen, was es alles gibt", erläutert Torsten Buncher, Rektor der Südschule. Neben dieser Schule sind bisher die Grundschule an der Kampstraße, die Kindergärten St. Johann und Rampendahl, die Logopädie-Praxis Gülicher und Hoppe, die Ergotherapie-Praxis Pachur, die Ehe- und Familienberatung, das Jugendamt, die Barmer Ersatzkasse, Ernährungsberaterin Stief, der TV Lemgo, der Verein "Rückenwind" sowie die Selbsthilfegruppen ADS/ADHS und "Pflege und Adoptivkinder" ins Netzwerk eingebunden. Die Akteure hoffen darauf, dass es mehr werden. Sie wollen Veranstaltungen miteinander kombinieren und ihr Wissen den anderen zur Verfügung stellen. Eine Internet-Seite, die alle Angebote bündelt, ist im Aufbau.


Gleichzeitig gehe es aber auch darum, im Austausch generelle Probleme in der Elternschaft zu erkennen. Denkbar sei ferner, das Netzwerk in ein "Frühwarnsystem" zum Wohl der Kinder einzubauen, meinen Delker, Kreiling und Buncher. Am 9. März präsentieren sich die "Liff"-Partner erstmals öffentlich im Lippegarten mit ihren einzelnen Angeboten. Am 20. April ist die Initiative auf der Familienmesse in der Realschule präsent.
Ansprechpartner sind: Ilona Kreiling, (0 52 61) 37 93, Torsten Buncher, (0 52 61) 9 76 20, oder Ute Gülicher, (0 52 61) 97 19 10.

 

Quelle: Lippische Landeszeitung vom 08.02.2008, Foto: Engelhardt

Zurück

Einen Kommentar schreiben

*
*
Bitte addieren Sie 3 und 3.*